Eine überzeugende Seite identifiziert das ausgelieferte Produkt, listet Drittanbieter-Komponenten mit geprüften Lizenzen auf, enthält vollständigen Lizenztext oder zuverlässige Links, und zeigt Namensnennung, wo Lizenzen sie verlangen. Beschaffung und Auditoren erwarten mehr als eine Liste von npm-Paketen.
Wenn Ihre Seite nur sagt „wir nutzen Open Source“, ohne Bestand, Lizenztext oder klaren Geltungsbereich, erfüllt sie keine Anfrage nach Drittanbieter-Lizenz-Offenlegung. Das gilt selbst dann, wenn Engineering eine interne Sicherheitsprüfung bestanden hat.
Der Bedarf ist breit gestreut: Der Bericht Open Source Security and Risk Analysis 2025 von Black Duck stellte fest, dass 97 % der geprüften Codebasen Open Source enthielten, sodass fast jedes Produkt Drittanbieter-Pflichten trägt, unabhängig davon, ob sie dokumentiert sind.
- Produktname und Version (oder Release-Kanal), die die Seite abdeckt.
- Bestand an Drittanbieter- und Open-Source-Komponenten, direkt und transitiv, wo Ihr Prozess es verlangt.
- Lizenzkennungen im SPDX-Stil oder gleichwertig, nach menschlicher Prüfung, nicht nur aus Registry-Vermutungen.
- Vollständiger Lizenztext für jede Komponente, oder stabile Links, die zum vollständigen Text führen.
- Namensnennungs- und Hinweisblöcke, wo MIT, Apache, BSD, GPL oder individuelle Lizenzen sie verlangen.
- Klare Kennzeichnung, wo relevant, ob die Seite ein Beispiel, eine Beta-Version oder die Produktivfassung ist.
- der geprüften Codebasen enthalten Open Source
97 %
Black Duck 2025 OSSRA. Fast jedes Produkt trägt Drittanbieter-Pflichten.
- der Lizenzkonflikte stammen aus transitiven Abhängigkeiten
~30 %
Eine Checkliste, die bei direkten Imports aufhört, übersieht einen großen Teil des Risikos.