Weil die Bedingungen gerichtlich durchsetzbar sind und Rechteinhaber sie tatsächlich durchsetzen: Viele öffentliche Fälle betreffen verpasste Quellcode-Angebote, fehlende Hinweise oder ausgelieferte Binärdateien, ohne dass die Lizenzbedingungen erfüllt wurden. Die operative Lösung ist ein geprüfter Nachweis, gebunden an das, was ausgeliefert wird, keine einmalige Tabelle.
Aktuelle Urteile zeigen, was auf dem Spiel steht. Copyleft-Bedingungen werden als durchsetzbare Lizenzbedingungen behandelt, nicht als unverbindliche Empfehlung.
- Entr'ouvert v. Orange (France, 2024)
900.000 €
Angeordnet für die Verbreitung von GPL-lizenziertem Code ohne Bereitstellung des Quellcodes.
- Steck v. AVM (Germany, 2024)
7.500 €
Ein einzelner Entwickler setzte LGPL-Pflichten durch und zwang den Anbieter, fehlende Installationsskripte bereitzustellen.