Security-Teams, CRA-Programme und Lieferketten-Initiativen erzeugen zunehmend Software-Stücklisten: CycloneDX, SPDX, Syft-Exporte, GitHub-Abhängigkeitsgraphen. Ein SBOM listet Komponenten (Namen, Versionen, Hashes, Lieferanten) und oft ein aus Paket-Metadaten kopiertes Lizenzfeld auf.
Beschaffung, Recht und Lizenz-Compliance-Prüfungen verlangen etwas anderes: geprüfte Drittanbieter-Lizenz-Offenlegung mit vollständigem Lizenztext, Namensnennung wo erforderlich, und einen Nachweis, der an das gebunden ist, was Sie tatsächlich ausliefern. Nicht nur eine maschinenlesbare Datei.
Die Verwechslung der beiden ist nach CRA-Schulungen oder SOC-2-Vorbereitung häufig. Teams schließen die SBOM-Arbeit ab und nehmen an, Lizenz-Compliance sei damit erledigt. Käufer und Auditoren fragen dann nach Open-Source-Lizenzpflichten, und die Lücke wird sichtbar.
Diese Seite ist der Konzeptvergleich. Die praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, um aus einem SBOM eine Compliance-Seite zu machen, finden Sie im Leitfäden-Bereich unter „Von SBOM zur Compliance-Seite“.